Der Führerschein auf Probe

Hast du erst einmal deinen Führerschein erlangt, erwartet dich die Probezeit. Diese umfasst einen Zeitraum von zwei Jahren, in dem du als Fahranfänger einer Art Bewährungsprobe unterliegst. Wer während der Probezeit einen Verkehrsverstoß begeht, hat neben dem Strafmaßstab gemäß Bußgeldkatalog auch mit weiteren Folgen zu rechnen. Was es genau mit der Probezeit auf sich hat und was du als Fahranfänger beachten solltest, darüber informieren wir dich im Folgenden.


Wieso gibt es die Probezeit?


Die Fahrerlaubnis auf Probe wurde in Deutschland 1986 das erste Mal eingeführt. Grund war die Beobachtung, dass von den Fahranfängern eine erhöhte Unfallgefährdung ausging, die sich in den entsprechenden Statistiken widerspiegelte. Diese kann zurückgeführt werden auf die mangelnde Erfahrung der jungen Fahrer und einer erhöhten Risikobereitschaft.


Verstoß in der Probezeit – Was erwartet den Fahranfänger?


Wer während der Fahrerlaubnis auf Probe auffällig wird, der hat je nach Delikt mit dem Strafmaßstab nach dem Bußgeldkatalog auch mit weiteren Maßnahmen zu rechnen. Dabei wird grundsätzlich unterschieden zwischen einem A-Verstoß und einem B-Verstoß.


• A-Verstoß: Darunter fallen schwerwiegende Vergehen im Straßenverkehr. Handelt sich ein Fahrer einen A-Verstoß ein, hat er mit der Teilnahme an einem Aufbauseminar für Fahranfänger ein und der Verlängerung seiner Probezeit um weitere zwei Jahre zu rechnen. Dabei ist zu beachten, dass er für die Kosten des Aufbauseminars selbst aufkommen muss. Diese belaufen sich in aller Regel zwischen 250 Euro und 400 Euro


• B-Verstoß: Darunter fallen Vergehen, die als weniger schwerwiegend kategorisiert werden. Ein B-Verstoß alleine führt vorerst zu keinen weiteren Konsequenzen. Erst zwei B-Verstöße werden wie ein A-Verstoß geahndet, das heißt, mit der Verlängerung der Probezeit um weitere zwei Jahre sowie der Teilnahme an einem Aufbauseminar.


Welche Verstöße werden welcher Kategorie zugeordnet?


Damit du dir ungefähr vorstellen kannst, welche Verstöße welcher Kategorie zuzurechnen sind, kannst du dir als kleine Hilfestellung folgendes merken: Als schwerwiegende Verstöße gelten jene, die ein Bußgeld von mehr als 60 Euro nach sich ziehen oder als eine Straftat angesehen werden. Hier einige Beispiele:


• Vergehen der Kategorie A: Stoppschild missachtet, Alkohol am Steuer (für Fahranfänger gilt ein absolutes Alkoholverbot)


• Vergehen der Kategorie B: Handy am Steuer, die Mindestprofiltiefe nicht eingehalten. 


Wenn deine Probezeit bereits verlängert wurde und du in dieser Zeit nochmals auffällig wirst, dann drohen dir auch hier je nach Verstoß unterschiedliche Maßnahmen. Diese reichen von einer schriftlichen Verwarnung und der Verpflichtung zur Teilnahme einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) bis hin zum Entzug der Fahrerlaubnis. 



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